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Die die Gesundheit schützenden Bakterien: Wie schützen Probiotika?

Die die Gesundheit schützenden Bakterien: Wie schützen Probiotika?

Ohne Übertreibung lässt sich festhalten, dass die in unserem Verdauungssystem lebenden wohltätigen (probiotischen) Bakterienstämme unsere Gesundheit grundlegend bestimmen. Mangelt es an ihnen oder sind einige Stämme nicht in ausreichendem Maße vertreten, kann das zu schweren Krankheiten führen. So ist für den Ersatz von probiotischen Bakterien zu sorgen, und ihre Anzahl auf einem entsprechenden Niveau zu halten, was am einfachsten mit Hilfe von Probiotika gelöst werden kann.

Was sind eigentlich Probiotika? Viele stellen die Frage die erst nach dessen Klärung beantwortet werden kann, in welchem Sinne das aus dem griechischen Ausdruck pro bios (auf ungarisch für das Leben) kommende Wort Probiotikum verwendet werden kann. Einerseits nennt man Probiotika die probiotischen Bakterien, andererseits werden auch die Nahrungsergänzungsmittel so bezeichnet, in denen diese Mikroorganismen zu finden sind. Das könnte manchmal Verwirrung stiften, so wird in diesem Artikel immer extra betont, wenn mit dem Wort Probiotikum Nahrungsergänzungsmittel gemeint sind.

Wohltätige probiotische Bakterien

Ist die Rede von Bakterien, so fällt uns im Allgemeinen gleich irgendeine Krankheit ein. Eine völlig normale Reaktion, es stimmt nämlich, ein bedeutender Teil der Bakterien, besonders dann, wenn sie sich übermäßig vermehren, können die Funktion unseres Körpers schädlich beeinflussen. Es gibt aber auch wohltätige Bakterien, darunter sind besonders wichtig die probiotischen Stämme, Probiotika, die im Darmsystem, und in erster Linie im Dickdarm leben.

Gleichgewicht der Darmflora

Die Darmflora ist eine außerordentlich komplexe Lebensgemeinschaft, nach Forschungen gebildet von etwa 400 Bakterienstämmen und insgesamt 100 Billionen Mikroorganismen.
Ihr Gewicht kann 2 Kilo erreichen, die Anzahl der darin befindlichen Gene ist hundert Mal größer als die des Menschen. Die Darmflora funktioniert richtig, wenn sie im Gleichgewicht ist, d. h. der Anteil der probiotischen Bakterien mindestens 50-60 % beträgt. Nach manchen wissenschaftlichen Dissertationen ist ein noch höherer Anteil an Probiotika nötig, damit unser Körper wirklich richtig funktioniert. Kein Zufall, die Probiotika beteiligen sich ja an zahlreichen physiologischen Prozessen:

  • Herstellung von Vitamin K2
  • Herstellung von Vitamin B12
  • Sie spielen eine Rolle in der Produktion von Vitamin B7
  • Sie tragen zur Herstellung der die Darmschleimhaut schützenden Buttersäure bei
  • Sie produzieren natürliche Antibiotika und entzündungshemmende Stoffe.
  • Sie beteiligen sich an der Produktion der die Kohlenhydrate und Fette abbauenden Verdauungsenzyme. Sie fördern die Absorption der Nährstoffe.
  • Sie bauen die für Menschen unverdaulichen Fasern ab.
  • Sie steigern die Absorption von Kalzium, Eisen und Magnesium.
  • Sie stellen Immunstoffe her.

Probiotika und das Immunsystem

Etwa 70 % der Immunzellen sind im Darmsystem zu finden und die probiotischen Bakterien erzeugen auch Immunstoffe, so wirkt sich der Zustand der Darmflora direkt auf die Funktion des Immunsystems aus. Vermindern sich die Menge und Verschiedenartigkeit der probiotischen Bakterien im Darmsystem, dann wird die Darmflora aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Ursache dafür sind unter anderem eine Antibiotika-Kur, Darmkrankheiten, erheblicher und ständiger Alkoholkonsum, Operationen des Darmtrakts und faserarme Ernährung. Die Widerstandsfähigkeit unseres Körpers nimmt ab, wir fühlen uns kraftlos, wir werden leichter angesteckt und erholen uns langsamer von Krankheiten. Und das ist noch nicht alles: Probiotika verhindern wortwörtlich physikalisch, dass die pathogenen (schädlichen) Bakterien, die das Immunsystem schwächen und Giftstoffe erzeugen, an der Darmwand haften. Es handelt sich eigentlich darum, dass die Probiotika die Schleimhaut besetzen, so bekommen die pathogenen Bakterien nicht genügende Nahrung und können sich nicht vermehren. Außerdem entstehen im Laufe des Stoffwechsels der Bakterien auch Stoffe, die die Überlebungschancen der schädlichen Mikroorganismen verringern.

Krankheiten und Probiotika

Anfangs weisen nur die schon erwähnten milderen Beschwerden darauf hin (Schwäche, schlechtes Allgemeinbefinden, Hilfsbedürftigkeit, eventuell Depression und Verdauungsstörungen), dass wir an probiotischen Bakterien Mangel leiden. es lohnt sich dies ernst zu nehmen, mit Verminderung der Anzahl der Probiotika wird auch unser Zustand immer schlechter. Die Symptome wegen des schlechten Stoffwechsels werden immer quälender, Hautprobleme (Pickel, Ekzem) treten auf, es können sich aber auch chronische, vorwiegend entzündliche Darmerkrankungen herausbilden. Die Yale Universität hat in Zusammenarbeit mit der Harvard Universität mehrmals fachliche Konferenzen veranstaltet, auf denen gemeinsame Vorschläge zur klinischen Benutzung von Probiotika formuliert wurden. Nach der neuesten Empfehlung seien die wohltätigen Bakterien zur Behandlung folgender Krankheiten geeignet:

  • Durchfall im Kindesalter
  • Durchfall durch Antibiotika,
  • Durchfall wegen Clostridium difficile,
  • entzündliche Darmerkrankungen (IBD),
  • geschwürige Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa),
  • Pouchitis,
  • nekrotisierende Enterokolitis (Verletzung an der inneren Darmoberfläche),
  • Morbus Crohn,
  • Reizdarmsyndrom (IBS),
  • Immunschwäche,
  • wegen Kuhmilch-Allergie auftretendes atopisches Ekzem,
  • durch Strahlung verursachte Enteritis (Dünndarmentzün-dung)
  • bakterielle Scheideninfektion,
  • neuesten Empfehlung
  • (Vaginitis),
  • durch Leberentzündung bedingte Gehirnfunktions-störung,
  • Fettleber (nicht alkoholische
  • Fettleber bei Kindern,
  • durch Alkohol verursachte Lebererkrankungen.

Probiotika können auch zur Behandlung bzw. Behebung von Blähungen, schlechter Verdauung (Dyspepsie), metabolischem Syndrom (Gesamtheit mehrerer Verdauungsstörungen), Depression, Angst, Lupus, rheumatische Gelenkentzündung (rheumatoide Arthritis) beitragen. Sie können das Abnehmen fördern, und das Risiko von Stroke, Herz- und Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2 vermindern.

Ersatz von probiotischen Bakterien

Die Darmflora aller Menschen ist individuell, eigentlich ähnlich einem Fingerabdruck. Bestimmte probiotische Bakterienstämme wie manche Bifidus-Bakterien, Laktobazillen, Streptokokken sind aber in allen von uns auffindbar. Gerade deshalb lohnt es sich, um die Darmflora zu normalisieren bzw. wieder ins Gleichgewicht zu bringen, diese Bakterien in größerer Menge in unseren Körper einzuführen. Unter Lebensmitteln können wir einen Teil des Mangels durch gegorene Milchprodukte (am besten ist bulgarischer Joghurt), durch Sauerkraut, saure Gurken oder sogar japanische Misosuppe ersetzen, ein wirklich gutes Ergebnis können wir aber mit den qualitativen Ergänzungslebensmitteln (Probiotika) erreichen.: diese enthalten die wichtigsten probiotischen Stämme in idealer Menge und Zusammensetzung, haben keine Nebenwirkungen, verursachen zum Beispiel keine Blähungen und bei Laktoseintoleranz brauchen wir auch nicht darauf zu verzichten.

Vergessen wir nicht die Präbiotika

Damit sich die probiotischen Bakterien vermehren, brauchen sie Lebensmittel oder Präbiotika. Präbiotika sind im Allgemeinen die in rohen Gemüsen, Früchten, in Vollkorngetreiden und einigen Pilzen auffindbaren Lebensmittelfasern (zum Beispiel Inulin, Cellulose-Betaglukan Glukan, Pektin), die nur diese Bakterien abbauen können., aber auch Laktose hat präbiotische Eigenschaften.

Links:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21992958
https://www.researchgate.net/publication/283115625_Recommendations_for_Probiotic_Use-2015_Update
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4045285/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3539293/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4808900/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23609775
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11953920
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3859913/

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